augenblick & eigensinn: Mützenliebe

Freitag, 13. Januar 2017

Mützenliebe

Mit dem Stricken / Häkeln von Mützen werde ich einfach nicht warm - nein, das liegt nicht an der fehlenden Heizung - seit gestern ist unser Überlebenstraining im eigenen Haus zu Ende und wir haben eine neue Therme.
Nun denn, es ist wieder warm, man kann wieder duschen - und ich habe die Zeit dazwischen eingemummelt auf dem Sofa unter einer Decke damit verbracht, unter anderem ein Mützenversprechen einzulösen.

Im letzten Jahr (omg, wie das klingt!), es war noch warm, waren wir spontan auf einen Kaffee bei meinen Eltern und ich habe meiner Mama versprochen, eine Mütze im Patentmuster zu stricken. 100 Maschen sollte ich anschlagen, das war schon fertig ausgerechnet. Anfang November hatte ich die Mütze das erste Mal fertig. Sehr weich und fluffig fiel sie aus und seeehr dehnbar. Ihr ahnt es?

Meine Eltern waren zu Besuch und das Desaster kam bei der Anprobe, das Teil war viel zu groß.
Ich sag ja: Ich und Mützen! Meine Kollegin zaubert wunderschöne Mützen ganz selbstverständlich - ich brauche immer mehr als einen Anlauf.
Tücher mit komplizierten Mustern, Decken, Jacken, Stulpen, Socken - alles kein Problem. Aber die Mützen halt...

Also habe ich alles wieder auf gerippelt und mit 28! Maschen weniger einen neuen Versuch gestartet, der sich deutlich realistischer anfühlte! (Ich hoffe sehr, dass sie jetzt nicht zu klein ausfällt - bei meinem Glück!) Zum Schluss habe ich aus dem Restgarn noch ein bisschen Deko gezaubert und das ganze verpackt.


Jetzt ist die Mütze endlich fertig und mit der Post unterwegs, bevor nachher der Winter vorüber ist und sie gar nicht zum Einsatz kam, das wäre ja blöd...

Und ich habe derweil schon das nächste Projekt auf der Nadel - mehr davon ein andermal...

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